Unser Planet ist überfordert

Artensterben, Klimaverschiebungen, Bevölkerungswachstum, Waldsterben, Meeresverschmutzung, Mikroplastik aller Ortens, Luftbelastung, Städtewachstum, Migration, Hunger, Überschwemmungen – und alles extremer als je zuvor in der Geschichte der Erde.

Diese extremen Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam und global lösen. Die Globalisierung war jedoch bis heute fast ausschließlich wirtschaftlich orientiert. Langfristig erfolgreich können Lösungsstrategien aber nur dann erfolgreich sein, wenn sie gleichrangig auch soziale und ökologische Belange berücksichtigen. Einlassen hierauf können sich vor allem diejenigen Menschen, die diesen Zusammenhang selbst erfahren haben. Genau hier setzt EUROPE-IN-SCHOOL.EU an. In länderübergreifenden Projekten, ökologisch-wirtschaftlich-sozial orientiert, sollen Schülerinnen und Schüler vielfältig erfahren können, dass Menschenrechte global unteilbar sind, dass auch die Natur Rechte besitzt und schließlich, dass alle Wirtschaftsentwicklungen nicht kurzfristig, sondern nachhaltig geplant und umgesetzt werden müssen. Hierin liegt die entscheidende Chance, unsere gemeinsame Zukunft positiv zu gestalten.

Bei Europe-in-School arbeiten SchülerInnen europaweit an verschiedenen Projekten:

Beim Hansebuch-Projekt entsteht ein gemeinsam geschriebener Roman aus der Zeit der alten Hanse. Hier sind nur SchülerInnen aus europäischen Hansestädten beteiligt.

Stadtbäume haben es vor allem in der heißen Jahreszeit immer schwerer. SchülerInnen setzen sich dafür ein, dass in ihren Städten Baumpaten sich vor allem um die Wasserversorgung der Bäume kümmern.

Noch immer besteht Grillkohle leider zu einem erheblichen Teil aus tropischen Hölzern und ist damit mitverantwortlich für die Vernichtung unserer Grünen Lunge. Mehrere Schreiben von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Emmerich am Rhein u.a. an die Bundeskanzlerin, Angela Merkel, und die Ministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, haben dafür gesorgt, dass im September 2019 der Deutsche Bundesrat sich für eine Aufnahme der Grillkohle in die Holzhandelsverordnung ausgesprochen hat. Jetzt wollen die SchülerInnnen mehr und starteten eine Petition an das EU-Parlament, von dem sie im Februar 2020 nach Brüssel eingeladen wurden. In einem Jahr, so versprach man ihnen dort, soll ihre Forderung erfolgreich umgesetzt worden sein. Eingeladen nach Brüssel, dies im März 2021 zu überprüfen, wurden die SchülerInnen schon.

Wenn Sie ebenfalls unterzeichnen wollen:

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